Die Yogastunde beginnt sehr oft in einem Schneidersitz und nicht immer ist das ein bequemer Anfang. Denn der Schneidersitz fällt vielen Menschen einfach schwer. Und das ist nicht verwunderlich, daher ärgere dich nicht, wenn du nach 1 - 2 Minuten schon rascheln und deinen Körper immer wieder neu justieren musst.
Die Haltung heißt in Sanskrit "Sukhasana", was ausdrücken möchte, dass dein Sitz bequem, angenehm und entspannt sein darf. Sukha ist die weiche und durchlässige Energie - so fühlt sich das jedoch nicht für alle an! Oder?
Vielleicht hast du einen langen Bürotag hinter dir. Deine Hüften sind einfach noch nicht so beweglich. Knieschmerzen melden sich im Sitz oder dein Rücken kann diese Haltung gar nicht "aushalten", weil die Muskulatur dafür fehlt oder viel zu verspannt ist.
Sei ganz beruhigt, ich gebe dir ein paar einfache hilfreiche Tipps, wie du die Anfangshaltung in deiner Yogastunde vielleicht doch ein bisschen genießen kannst:
- lege unter dein Becken einen Block, ein Kissen oder eine Decke. So kippt dein Becken etwas nach vorne und die Wirbelsäule kann sich müheloser aufrichten.
- lege dir seitlich unter deine Oberschenkel Blöcke, Decken oder Kissen, so werden deine Beine unterstützt und die Hüften bzw. Knie erfahren eine Entlastung.
- bewege dich anfangs in der Sitzhaltung mit kleinen Schulterkreisen, Beckenkreisen und Wirbelsäulenbewegungen - wenn alle die Augen zu haben, sieht das niemand und dein Körper freut sich so sehr über die subtilen Bewegungen. So kann sich die angespannte feste Muskulatur etwas lockern.
Hauptsache ist, dass du dir keine Gedanken machst, weshalb manche so still sitzen können und du nicht. Das wird mir der Zeit und die kleinen Hilfeleistungen machen es dir leichter.